Uber wechselt zu Slack-Rivale HipChat

HipChat wird Ubers neue Kommunikationsplattform.

Vor wenigen Wochen wurde berichtet, dass der Online-Vermittlungsdienst für Fahrdienstleistungen Uber das Arbeiten mit Slack, einer Chat-App für Unternehmen, einstellte. Der Grund war laut New York Times, dass es Slack trotz seines Gesamtwertes von 3,7 Billionen Dollar nicht schaffte, die Kollaboration von tausenden von Arbeitern zu ermöglichen.

Stattdessen wechselte Uber nun zu Atlassians HipChat, dem wohl größten Rivalen von Slack. Beide Unternehmen verfolgen im Prinzip das gleiche Ziel: den E-Mail-Verkehr reduzieren, um gleichzeitig effizientere Kommunikation zu ermöglichen. Dies soll letztlich zu besser funktionierenden Kollaborationen und Teams führen. Jedoch zeigte sich bei Slack in der Vergangenheit ein großes Manko: Trotz seines großen Erfolges funktionierte Slack am besten in kleineren Teams.

HipChat gewinnt dank Sicherheit

Für große Unternehmen, so schrieb Businessinsider, fehle es an Sicherheit und Identitäts-Kontrollen. Auch bei Uber hat Sicherheit folglich einen hohen Stellenwert. Das scheint zumindest ein Grund zu sein, weshalb sich das 2009 gegründete Unternehmen nun auf das Atlassian-Produkt verlässt. Schließlich verwendet HipChat ein Sicherheitsprotokoll, das auch beim Online-Banking zum Einsatz kommt.

Doch Slack möchte nachziehen und auf die Konkurrenz reagieren. Aus diesem Grund versprach das in Kanada gegründete Unternehmen mit Sitz in San Francisco, im Jahr 2016 eine neue Edition der Software herauszubringen, mit der bisherige Probleme obsolet werden sollen. Wann genau das geschehen wird, ist jedoch noch nicht klar.

Neuste Artikel