Smart Products (4/4) – Der lange Weg zur Effizienz

Smarte Produkte und ihre schwierige Einführung

Was in den bisherigen Teilen der Serie klar wurde, ist besonders eins: Die Integration von  Smart Products birgt zwar viele Vorteile, um sie einzuführen, müssen jedoch alte Prozesse und Gewohnheiten über Bord geschmissen werden.

Im Gegenzug verändert sich die gesamte Wertschöpfungskette. So stellt sich letztlich die Frage, wie der Übergang zu smarten Produkten gemeistert werden kann. Schließlich ist es hierbei nötig, dass alte und neue Strukturen anfangs parallel verlaufen, damit die Produktion zu keinem Zeitpunkt ins Stocken gerät.

In der Harvard Business Review werden drei Modelle beschrieben, mit denen dieser Übergang gemeistert werden kann: Die erste Möglichkeit ist das Einführen von Einheiten, die dafür stehen, die produktorientierten Geschäftseinheiten mit externen Kunden zu verbinden, um damit smarte Produkte herzustellen, die mit den „normalen“ Produkten verbunden werden. Weitere Alternativen sind es entweder, von einem anderen Unternehmen die notwendige Expertise zu beziehen, oder ein Komitee einzurichten, in dem Führungskräfte der einzelnen Produktionseinheiten sitzen. Diese tun sich wiederum zusammen, um die Kollaboration bezüglich der Einführung smarter Produkte voranzutreiben.

Kein Best-Practice für die IoT-Integration

Doch am Ende bleibt die Erkenntnis: Smarte Produkte sind zwar gerade auf dem Vormarsch, es gibt dennoch kein zu 100 Prozent erprobtes Patentrezept, wie man diese Produkte auch in bereits vorhandene Business-Abläufe integriert, was auch daran liegt, dass diese Prozesse in jedem Unternehmen unterschiedlich ablaufen können.

Das sorgt zuletzt einerseits für eine große Herausforderung, kann durch seine Flexibilität aber gleichzeitig eine Menge Möglichkeiten darstellen. Die Vorteile, die smarte Produkte mit sich bringen, sind nämlich so zahlreich wie effizient und können enormen Einfluss auf Gesellschaft und Wirtschaft sowie Ökologie nehmen.

Daher bleibt das Fazit, dass sich die Einführung von Smart Products definitiv lohnen kann. Dieser Vorgang muss jedoch genau durchdacht und geplant sein, denn während smarte Produkte auf alle Eventualitäten vorbereitet sein können und sich automatisch anpassen, ist das bei der Einführung dieser Produkte noch nicht der Fall.

 

Quellen: 

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