NASA und Atlassian – Mit Bamboo und Co. auf den Mars

Nicht nur JIRA und Confluence helfen der Raumfahrtbehörde.

Die National Aeronautics and Space Association gehört wohl zu den fortschrittlichsten Institutionen weltweit. Die NASA, wie sie den meisten bekannt sein wird, stößt mit praktisch jedem Projekt im wahrsten Sinne des Wortes in neue Sphären vor. Doch auch die NASA als US-Bundesbehörde für Raumfahrt benötigt die passende Software – besonders für unbemannte Raumfahrten, die von der Erde aus gelenkt werden müssen.

Ein Beispiel hierfür ist das Projekt Curiosity. Der Marsrover, benannt nach dem englischen Wort für Neugier, untersucht seit 2012 Gesteine, Atmosphäre und Strahlung auf dem Roten Planeten. In einem der bekanntesten Weltraumprojekten aller Zeiten werden stetig neue Daten an die Erde gesendet – und das über einen bisher nahezu völlig unerforschten Planeten.

Spätestens seit der Landung auf dem Mars im August 2012 stand die NASA vor einer weiteren großen Herausforderung. Denn neben der Tatsache, dass auch die NASA an verschiedenen Standorten arbeitet und nicht nur an ihrem Sitz in Washington D.C., werden gleichzeitig etliche Daten aus tausenden von Kilometern Entfernung ausgewertet.

Die Software für Software-Entwickler

Diese Auswertung und die Kollaboration verschiedener Standorte galt es, miteinander zu verbinden. Denn an einem Großprojekt, wie es Curiosity ist, arbeiten mehrere Innovations- und Entwicklungszentren zusammen. Und das meist von verschiedenen Standorten aus. So sind es im Fall von Curiosity das Jet Propulsion Laboratory (JPL) in Pasadena, das Ames Research Center aus der Innovationshochburg Silicon Valley und das Johnson Space Center in Houston, die zusammen an der Softwareentwicklung tüfteln.

Um in dieser Kollaboration nun gemeinsam eine Software entwickeln zu können, war zunächst einmal eine einheitliche Software nötig, um sicherzustellen, dass jeder Mitarbeiter aus den verschiedenen Bereichen zu jeder Zeit auf dem selben Wissensstand war und damit Projekte und deren Anforderungen miteinander vereinbar bleiben konnten. Die Kooperation entschloss sich schließlich für mehrere Atlassian-Produkte.

Es war die Geburtsstunde des „Ensembles“, wie sich diese Kooperation nannte. Dave Mittmann, der leitende Software-Entwickler bei JPL vertraute dabei voll und ganz auf JIRA und Co.: „Wir brauchten eine Infrastruktur, um es effizient entwickeln zu können, und deshalb nutzen wir die Produkte von Atlassian“.

Fünf Atlassian-Produkte für bahnbrechende Daten

Für diesen Zweck stieg man bei der NASA auf JIRA und Confluence um. Doch die beiden wohl bekanntesten Anwendungen aus der Atlassian-Familie sind bei weitem nicht die einzigen, mit denen die NASA arbeitet. So arbeitet die Raumfahrtbehörde ebenfalls mit FishEye, Clover und Bamboo.

Die Funktionen von FishEye sind beispielsweise das umfangreiche Reporting oder das Vergleichen von verschiedenen Versionen der gleichen Datei. Clover ist ein Code Coverage Tool, mit dem die Abdeckung von Codes gemessen und analysiert werden kann.

Doch besonders Bamboo nimmt beim Curiosity-Projekt eine wichtige Rolle ein. Denn in der Praxis wird an einem Tag ein Code geschrieben, welcher am nächsten Tag dafür zuständig ist, den Marsrover zu lenken. So hilft Bamboo letztlich dabei, Software-Updates immer direkt an die Cloud zu senden und unterstützt dabei eine Continuous Deployment-Pipeline.

Insgesamt sind es fünf Produkte aus der Atlassian-Palette, die dabei helfen, dass seit 2012 ein Rover in mehreren Millionen Kilometern Entfernung Daten bündelt, mit denen elementare Erkenntnisse über das Universum, in dem wir leben, gesammelt werden.

Wir sind Ihre Atlassian-Experts!

Haben Sie Fragen zu JIRA, Confluence, Bamboo oder einer anderen Atlassian-Software? Die demicon GmbH ist Ihr offizieller deutscher Atlassian-Partner. Wir unterstützen Sie gerne bei allen Aspekten rund um eine Einführung der unterschiedlichen Atlassian-Produkte in Ihrem Unternehmen. Sprechen Sie uns einfach unverbindlich an. Alle Informationen zu unseren Atlassian-Services finden Sie hier.

 

Atlassian Customers, 2016: Atlassian visit Mars, Courtesy of NASA

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