Bessere Kollaboration für mehr Ressourcen

Wie mit gemeinsamer Software gemeinsame Ziele erreicht werden.

Zuletzt wurde an dieser Stelle bereits über Kollaborationssoftware wie Jira oder Confluence berichtet. Die Wichtigkeit solcher Programme wird aber erst dann deutlich, wenn man die Ressourcen, die zu Kollaborationen gehören sowie die generelle Definition von Kollaborationen betrachtet.

Dabei muss zunächst der Begriff „Kollaboration“ definiert und abgegrenzt werden – auch, weil er häufig mit „Kooperationen“ verwechselt wird. Der große Unterschied zwischen Kooperationen und Kollaborationen ist, dass bei Kooperationen zum Erreichen eines Zieles verschiedene Aufgaben an verschiedene Gruppen verteilt werden. Bei Kollaborationen hingegen sind die Aufgabenbereiche nicht abgetrennt – jeder trägt also die gleiche Verantwortung. Durch diese Struktur entwickeln sich die Zuständigkeiten und Pflichten folglich mit einer gewissen Eigendynamik während eines Projektes.

Diese Entwicklungen im Projektmanagement entstehen aber nicht durch Zufall, stattdessen sind sie eher auf Ressourcen zurückzuführen, die jeder Teilnehmer in eine Kollaboration mit einbringt: soziale, informative und persönliche Ressourcen. Während soziale Ressourcen Zugang und Verbindung zu einem Netzwerk und zu Kollegen beschreiben, sind informative Ressourcen das Wissen und Können sowie die Expertise, die ein Mitarbeiter in ein Projekt mitbringt. Persönliche Ressourcen beschreiben Zeit und Energie und sind die einzigen Ressourcen, die nicht geteilt werden können und zudem endlich sind.

Sicherheit gegen den Ressourcenverbrauch

An dieser Stelle schaltet sich die Kollaborationssoftware wie beispielsweise Jira oder Confluence ein. Da jede einzelne Aufgabe, die einem Mitarbeiter übertragen wird, dessen Verfügbarkeit und Zeit in Anspruch nimmt, wird versucht, diese Interaktionen auf ein Minimum zu reduzieren.

Mitarbeiter, die innerhalb einer Kollaboration hohes Ansehen haben, werden also am ehesten daran gehindert, in hohem Maße produktiv zu sein. Durch die beschriebene Software wird aber alles zentral gelagert, zusätzliche, vormals unnötige Störungen werden ausgeschlossen und Kollaborationsarbeit optimiert.

Und auch im Falle von Krankheiten oder Ausfällen sicheren solche Systeme ab. In diesen Fällen wäre es an anderer Stelle üblich, eine große Menge an persönlichen Ressourcen aufzubrauchen, um diese Ausfälle zu kompensieren oder an die Arbeit anzuknüpfen, an der der fehlende Mitarbeiter gearbeitet hat. So ist es ein realistisches Ziel, mit Hilfe von Atlassian-Produkten alle Daten zentral abzulegen, von wo jederzeit darauf zugegriffen werden kann und keine Ressourcen unnötig verschwendet werden.

 

Quellen:

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