Arbeiten mit Atlassian (3/10) – Produktanforderungen mit Confluence

Welchen Stellenwert das Erstellen von Produktanforderungen in Confluence hat, zeigt die Tatsache, dass es ein extra Template mit dem Namen „Produktanforderungen“ gibt, womit eine solche Seite erstellt werden kann. Dieses Template soll helfen, die richtige Richtung bei der Erstellung eines Produktes einzuschlagen und die bestmöglichen Verfahren für Ihre Produkte zu bieten. Das Template ist sehr intuitiv und bietet an den verschiedenen Stellen auch Beispiele dafür, was welche Spalte in diesem Template für eine Bedeutung hat. Nachfolgend werden dennoch die einzelnen Schritte bei der Erstellung von Produktanforderungen gelistet und genauer beschrieben.

  1. Schritt: Basis-Angaben. Für eine einfache und übersichtliche Bedienung wird am besten damit begonnen, zunächst ein paar Basis-Angaben zu machen, um einen ersten Überblick und leichte Verständlichkeit zu kreieren. Ein Beispiel dafür sind Verlinkungen zu JIRA, geplanter Release, Mitarbeiter an der Kollaboration oder Status des Projekts.
  2. Schritt: Ziele formulieren. Unter der Sektion „Goals“ können einerseits Ziele, die das Team meistern soll, aufgeführt werden, es ist aber auch möglich, Ziele des Unternehmens oder des Projektes hier einzufügen. Dazu gesellen sich die Überpunkte des Hintergrundes des Produktes sowie seiner Strategie. Es existiert hier auch ein Bereich, der extra dafür da ist, Annahmen zu formulieren und Thesen zu stellen („Assumptions“).
  3. Schritt: Anforderungen formulieren. Hier wird in eine Tabelle eingetragen, welche Anforderungen es gibt, was den User ausmacht und was dieser versucht zu erreichen. Dazu können weitere Notizen sowie eine Klassifizierung in Prioritäten („Importance“) hinzugefügt werden.
  4. Schritt: Designs und Diagramme einfügen. Dabei können per Drag-and-Drop-Verfahren Dateien und Bilder eingefügt werden. Als Beispiel können hier Screenshots oder Bilder, die für die User oder Mitarbeiter hilfreich sein können, hochgeladen werden.
  5. Schritt: Fragen zulassen. Am Ende des Produktanforderungsdokuments gibt es für einige Mitarbeiter womöglich noch offene Fragen, oder Fragen, die sich aus dem Dokument ergeben. Diese können dort gestellt und in der dazugehörigen Spalte für jedermann sichtbar beantwortet werden. Zudem gibt es einen Punkt mit dem Namen „Not Doing“, wo Dinge, die außerhalb dieses Dokuments bearbeitet werden sollten oder könnten, Platz finden.

 

Zusätzlich: Da es häufig der Fall ist, dass an mehreren Projekten gleichzeitig gearbeitet wird, erstellt Confluence automatisch eine Übersichtsseite aller Produktanforderungen. Darin werden die Schlüsseldaten einzelner Projekte angezeigt, welche größtenteils im ersten Schritt beschrieben wurden. Diese Ansicht erreicht man über die Bereichsverknüpfungen in Confluence.

Auch dieses Template ist natürlich flexibel und abänderbar. Mitarbeiter können es stets an Bedürfnisse eines Projektes oder eines Workflows anpassen und verbessern.

Wenn Sie noch mehr über Confluence oder weitere Atlassian-Produkte erfahren möchten, dann klicken Sie hier.

Zu Teil 4: Real-Time-Planung in Jira

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